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Behandlungskonzept

Mein Behandlungskonzept

In meiner psychotherapeutischen Arbeit ist es mir ein besonderes Anliegen, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sowie ihre Familien einfühlsam, wertschätzend und kompetent zu begleiten.

Ein ressourcenorientierter Blick ist mir sehr wichtig, denn es geht mir darum, bereits vorhandene Stärken zu erkennen, zu fördern und gemeinsam neue Perspektiven zu entwickeln.

Ein tragfähiger therapeutischer Rahmen, geprägt von Vertrauen, Klarheit und echter Beziehung, bildet dabei die Grundlage für jede Zusammenarbeit. Besonders wichtig ist mir die systemische Vernetzung: Eine enge, transparente Kooperation mit wichtigen Bezugspersonen und Institutionen – wie etwa Kindergärten, Schulen oder weiteren Fachstellen – ist oft entscheidend für den nachhaltigen Erfolg therapeutischer Prozesse. Natürlich nur nach voriger ausdrücklicher Erlaubnis durch Sie. Meine Therapien basieren auf einer fundierten verhaltenstherapeutischen Ausbildung (AFKV Gelsenkirchen), die ich stetig durch einen eklektischen, integrativen Ansatz erweitere. Einen besonderen Schwerpunkt lege ich auf traumatherapeutische Arbeit. Trotz aller fachlichen Fundierung sind für mich Humor und Herzlichkeit zentraler Bestandteiler meiner Arbeit – das werden Sie merken ;)

Kognitive Verhaltenstherapie (KVT)

Die kognitive Verhaltenstherapie geht davon aus, dass unsere Gedanken, Gefühle und unser Verhalten eng miteinander verbunden sind und sich gegenseitig beeinflussen.

Wie schon der Philosoph Epiktet sagte:
„Es sind nicht die Dinge selbst, die uns beunruhigen, sondern die Vorstellungen und Meinungen von den Dingen.“ 
Das bedeutet: Wie wir über eine Situation denken, entscheidet oft darüber, wie wir uns fühlen und verhalten. Gerade bei Kindern und Jugendlichen stecken hinter Ängsten oder Schwierigkeiten oft bestimmte Denk- und Verhaltensmuster, die zwar verständlich und im Hinblick auf ihre Entstehungsgeschichte verstehbar, aber nicht immer hilfreich sind. In der Therapie schauen wir gemeinsam, welche dieser Muster bei Ihrem Kind/Dir eine Rolle spielen, und lernen, sie zu verändern. Ein wichtiger Teil der Therapie ist, dass Ihr Kind/Du lernst, deine Gedanken und Gefühle in schwierigen Situationen kennenzuerlernen und besser zu verstehen.

Beispiel: Der Gedanke „Ich kann nichts“ kann Angst machen und dazu führen, dass man Dinge vermeidet. Zusammen üben wir, solche Gedanken zu erkennen und durch unterstützende Gedanken zu ersetzen.

 

Methoden in der KVT:

  • Gespräche (Kognitive Umstrukturierung)

  • Praktische Übungen

  • Rollenspiele

  • Aufgaben für den Alltag

  • Exposition (Schritt für Schritt dem stellen, was Angst macht – sicher therapeutisch begleitet)

 

Kognitive Verhaltenstherapie hilft nicht nur dabei, aktuelle Probleme zu bewältigen, sondern stärkt auch Selbstbewusstsein, Problemlösefähigkeit und emotionale Stabilität. So sind Kinder und Jugendliche besser für zukünftige Herausforderungen gewappnet.

 

Traumatherapie

Traumatherapie hat das Ziel, die Folgen belastender oder traumatischer Erfahrungen – etwa durch Unfälle, Mobbing, Gewalt oder Verluste – zu verarbeiten und die damit verbundenen Symptome (z. B. Alpträume oder Flashbacks) zu lindern. Dabei geht es darum, belastende Erlebnisse zu integrieren und wieder mehr Lebensqualität zu gewinnen.

 

EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing):

  • Wissenschaftlich gut untersucht und bewährt

  • Aktiviert beide Gehirnhälften durch kontrollierte Augenbewegungen

  • Fördert die Verarbeitung belastender Erinnerungen

  • Besonders wirksam bei posttraumatischen Belastungsstörungen, aber auch bei Ängsten oder depressiven Symptomen

 

Phasen des therapeutischen Prozesses:

  1. Stabilisierung und Aktivierung von Ressourcen (Sicherheit und innere Stärke aufbauen)

  2. Verarbeitung der traumatischen Erlebnisse (z. B. mit EMDR oder TF-KVT)

  3. Integration der Erfahrungen in den Alltag (neue Sicherheit, Vertrauen und Lebensfreude)

 

Behandlungsspektrum

In meiner Praxis begleite ich Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit einem breiten Spektrum seelischer

Belastungen und Entwicklungsauffälligkeiten.

 

Dazu gehören unter anderem:

  • Regulationsstörungen im Säuglings- und Kleinkindalter (exzessives Schreien, Fütter- und Durchschlafstörungen)

  • Bindungsstörungen

  • Angsterkrankungen (z. B. Trennungsangst, soziale Angst, Schulangst, Phobien)

  • Depressionen und emotionale Störungen

  • Zwangserkrankungen

  • Anpassungsstörungen

  • Akute Belastungsreaktionen

  • Posttraumatische Belastungsstörung und komplexe Traumafolgestörungen

  • AD(H)S

  • Mutismus

  • Essstörungen (Anorexie, Bulimie, Binge Eating)

  • Enuresis und Enkopresis

  • Psychosomatische Beschwerden (z. B. Kopf-, Bauch- oder Schlafprobleme)

  • Störungen des Sozialverhaltens, Impuls- und Selbstwertprobleme

  • Selbstverletzendes Verhalten und emotionale Krisen

  • Schulische Belastungen und Prüfungsangst

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